Petersen, E.
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Vortrag
2014
23. EVU Conference, Copenhagen
Petersen, E.: Road safety enhancing Driver Assistance Systems for commercial vehicles – from the aspect of European Regulations
Voller Titel:
Verkehrssicherheitserhöhende Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge – unter dem Aspekt Europäischer Vorschriften
Abstract:
ABS und weiterentwickelte Fahrerassistenzsysteme wie ESC/ESP, ACC u. a. können wesentlich zur Vermeidung von Verkehrsunfällen beitragen. Gerade angesichts der Schwerstunfälle mit Nutzfahrzeugen kommt der Ausrüstung solcher Fahrzeuge mit verkehrssicherheitserhöhenden Fahrerassistenzsystemen als Standard-Ausstattung neuer Fahrzeuge besondere Bedeutung zu. Zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit hat die EU mit der Typzulassungs- und Sicherheitsverordnung 661/2009/EG mehrere Maßnahmen ergriffen. So wird damit die europaweite Anwendung verkehrssicherheitsrelevanter Fahrerassistenzsysteme für neue Fahrzeuge beginnend 2011 bzw. 2013 zeitlich gestaffelt vorgeschrieben. Die EU hatte mit dieser Verordnung neben Terminen und Fahrzeugklassen grundsätzliche Systemdefinitionen festgeschrieben, jedoch bezüglich der Wirkanforderungen auf entsprechende UN/ECE-Regelungen verwiesen. Während für Elektronische Fahrstabilitätsregelsysteme ESC/EVSC Anforderungen in der UN/ECE-Regelung 13 seit 2008 definiert sind, liegen verbindliche Wirkanforderungen für Spurverlassenswarner LDWS und Fortschrittliche Notbremssysteme AEBS sowie mögliche Ausnahmen der obligatorischen Ausrüstung von Fahrzeugtypen erst seit April 2012 mit den Durchführungsverordnungen 351/2012/EC (LDWS) und 347/2012/EC (AEBS) und seit Juli 2013 mit den praktisch gleichlautenden UN/ECE-Richtlinien 130 und 131 vor. Die gesetzlichen Anforderungen für EVSC und LDWS entsprechen dem Stand der Technik. Dagegen stellen die für AEBS gültigen EU/ECE-Vorschriften geringere Anforderungen als auf dem Markt befindliche Systeme leisten.
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