Kriterien zur Unterscheidung von realen und manipulierten Unfällen, Einfluss von Fehlern auf die Begutachtung

Mehr Information

Hauptautor

Brösdorf, Klaus-Dieter

Co-Autoren

-

Medientyp

PDF-Dokument

Publikationsart

Tagungsbericht

Erscheinungsjahr

2007

Verlag

EVU-Annual meeting 2007

Literaturstelle

Brösdorf, K.-D.: Criteria for differentiation between real and simulated accidents, effect of errors on expert opinion preparation

Beschädigungen am Mercedes-Benz


Kompatibilitätsanalyse durch Bildüberlagerung

Der „Wettbewerb“ zwischen Betrügern und Betrugsaufklärern führt auf beiden Seiten zu einer Evolution der Methoden. Aus technischer Sicht werden Untersuchungen zur Kompatibilität und Plausibilität durchgeführt. Für ein haltbares Ergebnis sowie zur Reduktion von Fehlern ist bei technischen Betrachtungen ein deutlich zunehmender Aufwand an theoretischen und experimentellen Untersuchungen festzustellen. Diese Untersuchungsmöglichkeiten wurden zwischenzeitlich derart verfeinert, dass eine zunehmende Spezialisierung notwendig ist, um richtige und zuverlässige Ergebnisse zu liefern. In diesem Zusammenhang haben aber auch die Fehlermöglichkeiten zugenommen. In diesem Beitrag werden Kriterien zur Unterscheidung von realen und manipulierten Unfällen sowie der Einfluss von Fehlern auf die Begutachtung dargestellt. Ansatzweise werden methodische Hinweise zur Fehlervermeidung gegeben, wobei hier aber noch deutliches Verbesserungspotenzial erkennbar ist. Anknüpfungsinformationen für die Bewertungen können harte und weiche Merkmale sein. Während harte Merkmale objektiven Merkmalen gleichzusetzen sind, benötigt der Techniker zu weichen Merkmalen (z.B. Hergangsschilderungen) entsprechende Vorgaben.