Matthias Schmidt
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Vortrag
2016
25. EVU Congress, Bratislava
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Ein wichtiger Aspekt der Unfallrekonstruktion ist die Festlegung des Punktes, an dem ein Kraftfahrer eine Gefahr, die von einem anderen Verkehrsteilnehmer ausgeht, wahrnehmen kann. Im zeitlichen Verlauf einer Abwehrhandlung wird, meist durch Sehen, die Aufmerksamkeit des Fahrers erregt und die Blickzuwendung erfolgt. Für die Wahrnehmung muss eine gewisse Schwelle erreicht werden. Das Kriterium hierfür kann die Winkeländerung der Sehstrahlen sein.
Ausgehend vom Vortrag "Analytische Ermittlung des Gefahrenerkennungspunktes eines sich bewegenden Hindernisses mit Hilfe der Sehwinkeländerung" von der EVU-Tagung 2015 in Edinburgh (UK) sollen für verschiedene Annäherungssituationen im peripheren Sichtfeld und in der Situation eines querenden Verkehres analytische Verfahren vorgestellt werden, mit deren Hilfe es möglich ist bei Kenntnis der systemrelevanten Parameter (Geometrie, Kinematik) Untergrenzen für die Wahrnehmbarkeit von Gefahrensituationen festzustellen.
Mittels Testpersonen wurden Richtwerte für die Untergrenze von erkennbaren Winkeländerungen aufgestellt und in anschaulichen Beispielen zur Anwendung gebracht.
Diese Arbeit wurde im Rahmen eines Projektes an der technischen Universität Wien verfasst.

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